Die USS K’Ehleyr empfängt ein Notsignal der Urmen. Entlang des JAJUSCHENISCH Raumgebiets haben sie während der letzten Wochen mehrere Frachter verloren. Urmenfrachter erreichen durchschnittlich lediglich Warp 2,0 und besitzen eine Größe von bis zu mehreren Kilometern Länge, wodurch jeder Verlust einen herben Schlag für die Urmen Wirtschaft darstellen kann. Die verlorenen Frachter transportierten Erze, welche die Energieversorgung der zwei Urmenplaneten im Sektor gewährleisten sollten.

Es stellt sich heraus, dass das Notsignal von einem weiteren dieser Frachter stammt. Als die K’Ehleyr den Frachter erreicht, weist dieser bereits schwere Schäden am Antrieb und der Frachtsektion auf. Die Angreifer werden von der K’Ehleyr als Hur’Q vom Stamm der Na’Bil’Zi identifiziert. Bislang war nicht bekannt, dass Hur’Q und Urmen sich kennen, da die Anhänger der Union die ersten Nicht-Urmen waren, die vom Kaiserreich kennengelernt wurden. Die Hur’Q stellen zu keiner Zeit des Einsatzes Kontakt zur Union oder den Urmen her. Eine Anfrage bei den Botschaftern des Kaisers hat ergeben, dass die Urmen die Hur’Q lediglich für ein abtrünniges Urmenreich halten, das sie machémikon Graschuk(Königreich der Schweigenden) nennen, da offenbar noch nie eine Kontaktaufnahme stattfand. In der Urmenmythologie gibt es jedoch Legenden über Kolonieschiffe, welche tiefer in den Sektor 877 vorgedrungen sein sollen, wodurch man sie für Urmen hält. Das diplomatische Korps hat empfohlen, diese Fehleinschätzung zunächst nicht richtigzustellen.

Der Antrieb der Urmen wird repariert, die K’Ehleyr leistet ihnen in der Folge Begleitschutz zum nächsten Planeten. Nachdem die Hur’Q jede Kontaktaufnahme verweigern und die K’Ehleyr verfolgen, wird schließlich ein Manöver ausgeführt, um ihren Warpantrieb lahmzulegen. Die Berlin wird schließlich als Unterstützung angefordert, auf dem Weg jedoch von zwei weiteren Hur’Q Schiffen kurzzeitig aufgehalten, bis sie deren Sensoren und Antriebe stören und fliehen kann. Am Urmenplaneten keschkeschkieil angekommen, landet der Frachter und es werden zur Abwehr mehrere Phaserkanonen installiert. Die Hur’Q werden währenddessen vom Holo-Shuttle der K’Ehleyr abgelenkt. Die Hur’Q drehen schließlich ab und nehmen Kurs auf die nächstgelegene Urmenkolonie.

Die K’Ehleyr überholt die Schiffe schließlich und warnt die Urmen der Kolonie keschkieil bzw. deren Oberhaupt maché Blok vor den Hur’Q. Dieser aktiviert umgehend einen planetaren Schild sowie ein Gaußabwehrgeschütz. Auch mit den Hur’Q kann schließlich Kontakt hergestellt werden, sie geben an, von den Urmen vor mehreren Jahrzehnten von dem Planeten vertrieben worden zu sein. Untersuchungen auf dem Planeten fördern Indizien zu Tage, welche die Angaben der Hur’Q stützen. Blok gibt an, die Urmen hätten bei der

Kolonisierung und Terraformung des Planeten keine intelligenten Lebensformen vorgefunden. Keschkieil beherbergt 20Mio. Urmen und stellt einen wichtigen Handelspunkt der Urmen auf dem Weg nach Keschkeschkieil dar, insbesondere was die Erze für die Energiegewinnung betrifft. Eine ganze Flotte von Hur’Q Schiffen erreicht schließlich den Planeten, um ihren Anspruch wenn nötig auch mit Gewalt durchzusetzen. Die Union kann die beiden Parteien schließlich dazu überreden, zunächst Verhandlungen aufzunehmen, bei denen die Union als neutrale Partei vermitteln wird.

(Episode: Da draußen kennen sie sich nicht)

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